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Freitag, 13. Januar 2012

Englisch lernen - ein Beispiel

Anbei ein Beispiel von EF zum Erlernen der englischen Sprache. Die erste Episode dieser mehrteiligen Serie behandelt das Thema "Sich vorstellen" und erklärt, wie diese Videos aufgeteilt sind und damit gearbeitet werden kann.

Ein schönes Beispiel, allerdings für Einsteiger oder Selbstlernen evtl. zu anspruchsvoll. Als Ergänzung zum Präsenzunterricht jedoch eine nette Idee!

Mittwoch, 4. Januar 2012

Nutzung einer eigenen Lernplattform!?

Das Ziel dieses Projekts ist letztendlich die Einführung einer Lernplattform um den Teilnehmern neue, zusätzliche Lernwege zu eröffnen. 
Zur Plattform selbst hab ich mir bereits verschiedene Gedanken gemacht.
Es gibt solche Lernplattform von großen Verlagen bereits. Diese sind jedoch meistens abgestimmt auf ein Lehrbuch und enthalten Zusatzübungen. Grundsätzlich eine gute Idee, da die Lerninhalte vertieft werden können.
ABER: ich möchte keine vorgegebene Lernplattform nutzen! 
Die Verwendung als Ergänzung zu einem Lehrbuch ist mir zu wenig. Ich stelle mir die Nutzung der Lernplattform so vor, dass die Kursleiter Arbeitsblätter ablegen, Links zu YouTube oder anderen interessanten Seiten einstellen, die nicht unbedingt mit dem Lehrbuch, sondern vielmehr mit der Lebenswelt und den Interessen der Teilnehmer verknüpft sind. Dieses Vorhaben ist in meinen Augen nachhaltiger als reine vertiefte Übung. Außerdem soll die Plattform Gelgenheit zum Austausch geben: einerseits können die Teilnehmer ihre Kursleiter kontaktieren, andererseits sich auch untereinander austauschen. Das stärkt die gesamte Gruppe mehr, als nur einmal wöchentlich eine Kursstunde. Ein sehr großer Erfolg wäre es, wenn sich Teilnehmer finden, die kollaborativ an Unterrichtsmaterial erstellen würden. Das wäre natürlich nicht nur mit einer vertieften Beschäftigung der zu lernenden Sprache, sondern auch mit einer konkreten Auseinandersetzung mit der Lernplattform und ihren Möglichkeiten verbunden.
Das sind also meine Vorstellungen von einer Lernplattform: nicht lehrbuch- sondern teilnehmerorientiert und zudem auf konkrete Situationen aus dem Unterrichtsgeschehen bezogen.

Für dieses Vorhaben ist meine Wahl bereits auf Moodle gefallen. Moodle ist gut zu konfigurieren und auf die Benutzerbedürfnisse abzustimmen. Auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit im E-Learning-Bereich sind mir Lernplattformen - und eben auch Moodle - sowohl technisch als auch inhaltlich gut bekannt. Aber zunächst noch die Umfragen abwarten ...

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Modernes Sprachenlehren - ein Beispiel

Beim folgenden Beitrag zum niedersächsischen Wettbewerb Campusemerge schlägt mein E-Learning-Herz höher. Eine durchdachte Sprachenlehre mittels Moodle. Werkzeuge des Web 2.0 werden verwendet, die Plattform dient zudem der Kollaboration.


Ein sehr schönes Beispiel. Aber ist dieser Weg für die Volkshochschulen sinnvoll?

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Erste Schritte

Ich möchte dieses Forschungsprojekt langsam angehen bzw. Schritt für Schritt. Ich kenne Projekte, die einfach starten und meist nicht von Erfolg gekrönt sind. Für jedes Projekt gibt es eigentlich einen klaren Fahrplan, nämlich:
  • Bedarfsanalyse
    Zunächst einmal will ich klären, ob neue Medien an Volkshochschulen überhaupt ein Thema sind. Dabei gehe ich sowohl auf die Wünsche der Teilnehmer als auch auf das Wollen und Können der Dozenten ein. Dadurch wird das weitere Vorhaben bestimmt.
  • Konzeption
    Das Ergebnisse der Analyse wird betrachtet und eine sinnvolle Konzeption dazu "gestrickt". Je mehr die Teilnehmer und Dozenten neue Medien möchten, desto umfangreicher kann das Konzept ausgehen.
  • Planung
    In der Planung wird das Konzept zu konkreten Teilschritten zerlegt und durchführbare Maßnahmen geplant.
  • Implementierung
    Wird beispielsweise neue Software benötigt, so kann sie in diesem Schritt implementiert werden. Dazu gehört auch die Dozenten zu schulen und ihnen wichtige Hinweise und Informationen zu geben. Zu beachten ist, dass es sich bei den Dozenten meistens nicht um pädagogisches Personal handelt.
  • Durchführung
    In der Durchführung wird das neue System bzw. die neue Vorgehensweise aktiv umgesetzt..
  • Evaluation
    Um den Erfolg oder das Scheitern der Maßnahme beurteilen zu können, ist eine abschließende Evaluation von Nöten. 
Die Schritte möchte ich befolgen. Die Zeitspanne hierfür ist sicherlich nicht auf die nächsten Wochen, sondern vielmehr auf die nächsten Monate begrenzt.
Den ersten Schritt bilden zunächst zwei Befragungen. Gestartet wird mit einer Teilnehmerbefragung an der örtlichen VHS. Diese ist in den letzten beiden Wochen durchgeführt worden. Das Ergebnis wird in einem der nächsten Posts mitgeteilt. Die Befragung der Dozenten an mehreren Volkshochschulen in der Nähe wird noch zwei bis drei Wochen laufen. Der Personenkreis ist relativ klein. So gibt es beispielsweise Volkshochschulen, an denen nicht mehr als 10 Dozenten im Sprachenbereich tätig sind. Daher habe ich mehrere Volkshochschulen angeschrieben und um deren Mithilfe geben.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Einstieg in die Thematik

Mein erster Blog, mein erster Post...
Nun beginnt für mich eine spannende Zeit. Einerseits habe ich mir vorgenommen einen Blog zu führen und diesen auch zu pflegen. Andererseits dient der Blog dazu, die Ergebnisse meines Forschungsprojekts zu dokumentieren. Somit sind das quasi zwei große Vorhaben auf einmal.
Mein Forschungsinteresse gilt der Frage, ob man den Sprachenunterricht an den Volkshochschulen modernisieren kann und wie ein modernes Sprachenlehren aussehen könnte (weiterführende Informationen sind im Reiter "Vorhaben" zu finden). Dabei geraten neue Medien in den Fokus. Denn:
"Lehr-Lernprozesse sind eng mit der Nutzung von M.[edien] verwoben und werden von ihnen unterstützt, aufrechterhalten, vertieft, aber auch verändert. Ein Blick in die Geschichte der M.[edien]nutzung verdeutlicht, dass bereits mit dem Aufkommen der ersten M.[edien] diese für L.[ernen] genutzt wurden. In der heutigen Zeit sind es insb. der technologische Fortschritt sowie die zunehmende Mediatisierung, Informatisierung und Digitalisierung der Gesellschaft bzw. der Lebenswelt jedes Einzelnen, welche die Bedeutung des M.[edien]einsatzes auch für die EB/WB [Erwachsenenbildung/Weiberbildung] herausstellen" (Arnold/Nikda/Nuissl 2010, S. 209)
Dieses Zitat weist auf die enge Verbindung von Lehren, Lernen und Medien hin und ist somit der Ausgangspunkt meiner kommenden Untersuchungen.
Ich freue mich auf eine aufschlussreiche Zeit mit vielen neuen Eindrücken!